Wie gesund sind Nüsse?

Es ist allgemein bekannt, dass Nüsse sehr viele Kalorien enthalten. Sehr gesund ist aber, wenn hin und wieder ein paar Nüsse verzehrt werden. Die Inhaltsstoffe von Nüssen haben außerordentlich positive Wirkungen auf die Gesundheit. So sind zum Beispiel ungesättigte Fettsäuren enthalten, die den Cholesterinspiegel im Blut senken. Das beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Komplikationen können auftreten, wenn Allergiker zu Nüssen greifen. Liegt beispielsweise eine Birkenpollenallergie vor, können bereits kleine Mengen Nüsse starke Reaktionen hervorrufen.

Die Cashewnuss

In Nüssen ist recht viel Fett enthalten. Das kleinste Übel sind Cashewnüsse, die bei 100 g lediglich 42 Gramm Fett enthalten. In der asiatischen Küche werden diese Nüsse gern verwendet. In gesalzener Form werden Cashewnüsse gern geknabbert. Sie liefern außerdem viele Mineralstoffe. Magnesium ist sehr gut für Energie und Muskeln, die B-Vitamine wirken positiv auf das Nervensystem und steigern zudem die Leistungsfähigkeit und die Konzentration. Den Cashewnüssen wird sogar zugeschrieben, vor Krebserkrankungen zu schützen.

Die Erdnuss

Möchte man es genau nehmen, ist die Erdnuss gar keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht. Die Inhaltsstoffe lassen diesen Unterschied aber kaum erkennen. Der Gehalt an Ballaststoffen ist ein wenig höhe, aber die ungesättigten Fettsäuren, hat auch die Erdnuss in beachtlicher Menge zu bieten. Das enthaltene Tryptophan wirkt beruhigend, so ist für erholsamen Schlaf gesorgt. Ein weiterer Inhaltsstoff ist die Linolsäure, die sehr gut für die Haut ist. Nimmt ein Mensch zu wenig Linolsäure zu sich, wird die Haut schuppig, rau und rot.

Die Haselnuss

Haselnüsse haben ihren Ruf als Nervennahrung zu Recht. Wer Haselnüsse regelmäßig in den Speiseplan integriert, hält den Lezithin-Gehalt hoch und sorgt so für eine ausgezeichnete Nervenfunktion und unterstützt das Gedächtnis. Die Mineralstoffe Phosphor, Kalzium und Eisen in Kombination mit den enthaltenen Ballastoffen regen die Verdauung an. Vitamin E ist in großer Menge in Haselnüssen enthalten. Auf diese Weise ist für aktiven Zellschutz und Schutz vor freien Radikalen gesorgt. Allergiker, die auf Birkenpollen reagieren, sollten Haselnüsse mit Vorsicht genießen, da es leicht zu allergischen Reaktionen kommen kann, weil ähnliche Substanzen enthalten sind.

Die Macadamianuss

Die Macadamianuss ist unter dem Namen "Königin der Nüsse" bekannt. Ihr Fettgehalt liegt mit 75 % ausgesprochen hoch. 80 Prozent dieser Fette sind allerdings wertvolle, ungesättigte Fettsäuren, deren Vorzüge bereits erwähnt wurden. Wer täglich 10 dieser Nüsse verspeist, kann den Cholesterinspiegel innerhalb eines Monats deutlich senken. 100 Gramm der Nüsse enthalten beeindruckende 700 Kalorien. Deshalb ist bei der Verzehrmenge Vorsicht geboten. In Macadamianüssen ist viel Eiweiß enthalten. Der Inhaltsstoff Arginin entspannt die Muskulatur der Blutgefäße und hilft dabei, den Blutdruck zu verbessern.

Die Mandel

Die besonderen Inhaltsstoffe der Mandeln sind Magnesium und Calcium. Außerdem ist sehr viel Folsäure enthalten, welche sehr positiv für Schwangere ist. Auch in der Mandel sind essentielle Fettsäuren enthalten, die für die Gesund besonders positiv sind. Werden täglich 20 Gramm Mandeln verzehrt, sinkt das Risiko, Herzkreislauferkrankungen zu bekommen, um 50 Prozent. Der Cholesterinspiegel wird durch den Verzehr von Mandeln ebenfalls gesenkt und sie helfen bei Sodbrennen.

Die Paranuss

In Paranüssen findet sich besonders viel Selen. Dieses Spurenelement hilft dabei, den Körper zu entgiften. Besonders vorteilhaft ist auch die antioxidative Wirkung, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt. Das Selen sorgt außerdem noch für eine Aktivierung der Schilddrüsenhormone. Da in der Paranuss Phosphor, Kalzium und Magnesium zu finden ist, sollten besonders Kinder die Nüsse verzehren. So ist für kräftige Zähne und Knochen gesorgt. Der Kaloriengehalt sollte allerdings beachtet werden, denn der ist mit 670 Kalorien pro 100 Gramm nicht zu verachten.

Die Pekannuss

Pekannüsse gehören in die Familie der Walnüsse. Ihr Geschmack ist aber aromatischer und süßer als der der Walnüsse. Mit 700 Kalorien auf 100 Gramm gehört die Pekannuss zu den Spitzenreitern unter den Nüssen. Der Verzehr sollte recht gering halten werden. Eine Hand voll ist aber ausreichend, um das Herz-Kreislauf-System zu unterstützen. Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Magnesium sind ebenso in der Pekannuss enthalten. Für Patienten, die unter Bluthochdruck oder Diabetes leiden, sind Pekannüsse sehr empfehlenswert.

Die Pistazie

Pistazien glänzen durch einen sehr hohen Gehalt an Vitamin E und gehören zur Gruppe der Steinfrüchte. Vitamin E bekämpft freie Radikale und ist krebsvorbeugend. Pistazien sollen das Risiko senken, an Lungenkrebs zu erkranken. Da Pistazien das Immunsystem stärken, ist der Verzehr zu empfehlen. Durch die enthaltene Folsäure sind Pistazien für schwangere und stillende Frauen sehr gut. Auch Patienten mit Bluthochdruck sollten Pistazien verspeisen, da das Kalium den Blutdruck senkt und ausgleicht.

Die Walnuss

Die Walnuss sorgt für tiefen Schlaf, da viel Melatonin enthalten ist. Außerdem ist die Walnuss gut für das Herz-Kreislauf-System und beugt Krebserkrankungen vor. Der Anteil an Omega-3-Fettsäuren liegt sehr hoch, sodass dies ebenfalls positiv für unsere Gesundheit ist. Für eine bessere Konzentration sorgt Vitamin B6, das aber auch gegen Müdigkeit hilft und die Nerven beruhigt. Das enthaltene Zink unterstützt das Immunsystem. Bei der Walnuss gelten auch die Blätter als Heilsam. Ein Tee, der aus Walnussblättern hergestellt wurde, verringert die Schweißbildung und hilft bei diversen Hautkrankheiten. Der kann für Haarspülungen benutzt werden. Er verleiht dem Haar seidigen Glanz.

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