Priligy hilft gegen den vorzeitigen Samenerguss

Sexuelle Funktionsstörungen bei Männern bedeutet mehr als „nur“ Erektionsstörungen. Ein ebenfalls sehr belastendes Beschwerdebild ist das des vorzeitigen Samenergusses. Diese Funktionsstörung ist für Männer nicht weniger peinlich. Hierbei kann der Mann seine Ejakulation nicht kontrollieren und kommt meistens schon kurz nach dem Eindringen zum Höhepunkt. Man unterscheidet hierbei zwischen dem lebenslangen (primären) und dem erworbenen (sekundären) vorzeitigen Samenerguss.

Unser anmerkung: Priligy bietet beste Hilfe gegen vorzeitigen Samenerguss.
Egal, um welche Form es sich handelt: Nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für den Partner kann dies zu einer echten Belastung werden. Ein Medikament kann helfen, diese Probleme in den Griff zu bekommen. Der Name ist Priligy, und es setzt auf den Wirkstoff Dapoxetin.

Was ist Priligy?

Priligy ist ein Medikament, welches zur Behandlung des vorzeitigen Samenergusses eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Dapoxetin, welcher zur Klasse der Antidepressiva gehört, speziell zu den Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI). Nach der Einnahme dieses Medikaments soll es den Betroffenen möglich sein, den Zeitpunkt ihrer Ejakulation wieder zu kontrollieren. Anders als bei der Therapie gegen Depressionen, in deren Rahmen Antidepressiva erst nach einiger Zeit wirken, muss Priligy ein paar Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, um seine Wirkung zu entfalten.

Risiken und Nebenwirkungen

Wie bei allen anderen Medikamenten, kann auch bei Priligy eine Kontraindikation bestehen. Außerdem können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Das Medikament darf zum Beispiel nicht eingenommen werden, wenn eine Herzschwäche besteht oder wenn der Patient an einer Depressionserkrankung leidet. Die gleichzeitige Gabe von Nitraten ist ebenfalls kontraindikativ. Der Genuss von Alkohol sollte 24 Stunden vor oder nach der Einnahme von Priligy vermieden werden. Weiterhin kann es zu Wechselwirkungen kommen, etwa wenn Priligy mit einem so genannten PDE-5-Hemmer genommen wird, der in vielen Potenzmitteln wie zum Beispiel Viagra, Levitra oder Cialis enthalten ist. Nebenwirkungen können sich bei der Einnahme ebenfalls zeigen. Besonders häufig wurde über Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder erhöhten Blutdruck berichtet. Gelegentlich kann es auch zu so genannten Synkopen (Bewusstseinsverlust) kommen.

Alternative Behandlungen

Sollte die medikamentöse Therapie mit Priligy nicht wirken oder eine Behandlung von vornherein ausgeschlossen sein, können betroffene Männer auf andere Art und Weise versuchen, den vorzeitigen Samenerguss in den Griff zu bekommen. Zum Beispiel könnte man mithilfe einer Gesprächstherapie bei einem Psychologen das Problem angehen. Bei der Therapie, die entweder allein oder aber auch in Begleitung des Partners durchgeführt werden kann, kann man sich eventuell auf Ereignisse aus Vergangenheit und Gegenwart konzentrieren, die eine Blockade darstellen und welche dadurch zum vorzeitigen Samenerguss führen könnten. Der Therapeut oder die Therapeutin kann dann gemeinsam mit dem Patienten die Probleme angehen und vorhandene Blockaden lösen. Helfen kann auch eine Sexualtherapie. Hierbei erlernt der Patient Techniken, die es ihm ermöglichen sollen, den Zeitpunkt seiner Ejakulation auch ohne Medikamente wieder selbst kontrollieren zu können.

Egal, welcher Behandlungsweg auch eingeschlagen wird: Ein Besuch beim Arzt ist unumgänglich. Er wird über den geeigneten Behandlungsweg entscheiden. Idealerweise offenbart man sich auch seinem Partner, um so Schaden von der Beziehung abwenden zu können.